Ringelblume (Calendula officinalis)

Name und Botanik

RINGELBLUME

Calendula officinalis L .

– Asteraceae (Korbblütengewächse) –

Einjährig, selten zweijährig

Calendula officinalis

  Biologie

Vorkommen:
Wuchshöhe:
Blütezeit:

Anbau

Boden u. Lage: Standortansprüche anspruchslos
bevorzugt Lehmböden
wärmeliebend
ungünstig: sehr trockene Standorte, sowie sehr feuchteTallagen wegen erhöhter Mehltaugefahr
Anbauhinweise allgemein einjähriger Anbau
Bodenvorbereitung: Fruchtfolge:
selbstunverträglich
Anbaupausen von mind. 4 Jahren zu allen Korbblütengewächsen (Sonnenblume)
Sorten:
Erfurter Orangefarbige Gefüllte
Ziersorten
Saat/Pflanzung: Anbau als Direktsaat
Aussaattermin: ab Anfang April
TKG: 4,0 – 12,0 g
Aussaatstärke: 10 – 12 kg/ha
Reihenabstand: 45 / 62,5 cm
Verstopfungsgefahr der Drillmaschine infolge der unregelmäßigen Samenform
Pflege: Pflanzenschutz
Anwendung chemischer Mittel entsprechend dem Zulassungsstand
regelmäßige Bestandeskontrolle
Krankheiten / Schädlinge:
Echter Mehltau, Alternaria, Blattflecken
Saugschäden durch Blattläuse
Düngung: Düngung in Teilgaben splitten; phosphatbetont zur Blütenbildung
Richtwerte zur Nährstoffversorgung: 80 kg N/ha, 80 kg P2O5, 180 kg K2O
Zuviel Stickstoff unterdrückt die Blütenbildung
Ernte: Ernte der Blütenköpfe, mehrmals zur Vollblüte
Zeitraum Mitte Juni bis Oktober
bei Krauternte zur Vollblüte, 2. Schnitt ca. 6-8 Wochen später
Aufbereitung, Trocknung:
Trocknung bei ca. 35°C
Problem: Blütenbödentrocknen sehr schlechtErträge
Blüten: 70-140 dt/ha Frischmasse, 10-20 dt/ha Trockenware
Früchte: 3-6 dt/ha

Haupternteprodukt Blüten mit und ohne Kelch
Nebenernteprodukte: Früchte – fettes Öl

Nutzung

Anwendung: Pharmazie, Lebensmittelherstellung, Hausmittel
Wirkung: entzündungshemmend, krampflösend, Schmuckdroge in Teemischungen

HAUPTINHALTSSTOFFEätherisches Öl, Farbstoffe, Bitterstoffe, Flavonoide, Saponine

Quelle:
Chrestensen Samen- und Pflanzenzucht