Institut Transfrontalier d´Application et de Développement Agronomique            

ITADA

              Grenzüberschreitendes Institut zur Rentablen Umweltgerechten Landbewirtschaftung
 
2, allée de Herrlisheim F-68000 Colmar - Tel.: 0(033)389229550, Fax: 0(033)389229559

Gründung     Aufgaben     Methodik     Organisation     Finanzierung     Gebiet

Gründung

Das Gebiet des südlichen Oberrheins zeichnet sich durch ein bedeutendes Grundwasservorkommen aus, das einen effektiven Trinkwasserschutz erfordert. Gleichzeitig finden sich in der Grenzregion vergleichbare Produktionsbedingungen für die Landwirtschaft. Diese gemeinsame Ausgangsbasis führte 1993 dank einer Kofinanzierung durch die EU im Rahmen des INTERREG- Programms "Oberrhein Mitte-Süd" zur Gründung des grenzüberschreitenden Institutes zur rentablen umweltgerechten Landbewirtschaftung durch die staatlichen Landwirtschaftsverwaltungen Frankreichs (Elsaß) und Deutschlands (Baden-Württemberg) und die berufsständischen Organisationen des Elsaß und Südbadens.
1996 ist die Nordwestschweiz mit den Kantonen Basel Stadt, Basel Landschaft, Aargau und Solothurn, sowie der Schweizer Bauernverband hinzugestoßen.


Aufgaben

Entwicklung und Förderung einer umweltschonenden Landwirtschaft, schwerpunktmäßig

  • Projekte zur Entwicklung landwirtschaftlicher Methoden, die geeignet sind, Umweltschäden zu minimieren und das Ertragspotential zu optimieren.
  • Überprüfung der Anbaueignung und Rentabilität von neuen Kulturen und nachwachsenden Rohstoffen, sowie Entwicklung entsprechender Produktionsverfahren.

Umsetzung der gewonnenen Erkenntnisse in die Praxis über bestehende Beratungseinrichtungen.

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Methodik

  • Ziele zusammen festlegen.
  • Versuchsanstellungen mit einer gemeinsamen Logik.
  • Referenzen erarbeiten, die für alle Seiten gültig sind.
  • Klare und abgestimmte Informationen für die regionalen Beratungseinrichtungen.

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Organisation

Führungskomitee (FK)

  • legt die Orientierung der Zusammenarbeit fest.
  • bestimmt das Aktionsprogramm auf Vorschlag des Technisches Komitee (TK)
  • kontrolliert die Tätigkeit des TK und des Sekretariats.

Mitglieder des FK

  • der französische Staat, vertreten durch den Präfekten der Region Elsaß
  • die Region Elsaß,
  • die Wasseragentur Rhein-Maas,
  • die Landwirtschaftskammern der Region Elsaß und der Departements Bas-Rhin und Haut-Rhin
  • das Land Baden-Württemberg, vertreten durch das Ministerium Ländlicher Raum Stuttgart,
  • der Badische Landwirtschaftliche Hauptverband,
  • das Regierungspräsidium Freiburg,
  • der Kanton Basel-Landschaft,
  • der Schweizer Bauernverband.

Technisches Komitee (TK)

  • erstellt die Arbeitsprogramme mit Hilfe des Sekretariats und WEA.
  • sammelt und bewertet die Ergebnisse der verschiedenen Arbeiten.
  • bestellt die Mitglieder des WEA.

Wissenschaftlicher Expertenausschuß (WEA)

  • Ausschuß mit beratendem Charakter, dem TK angeschlossen zur:
    - wissenschaftlichen Information und Bewertung der Ergebnisse.

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Finanzierung

überwiegend im Rahmen des EU-Regionalprogramms INTERREG Oberrhein Mitte-Süd

44 % Europäische Union
23 % Deutschland
23 % Frankreich
10 % Schweiz

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Gebiet des INTERREG-Programms "Oberrhein Mitte-Süd"

  • auf französischer Seite das Elsaß mit den Départements Haut-Rhin und Bas-Rhin südlich einer Linie Saverne-Haguenau,
  • auf deutscher Seite die an den Rhein angrenzenden Landkreise des Regierungsbezirks Freiburg (ohne Konstanz) (Offenburg, Emmendingen, Freiburg, Lörrach, Waldshut) und
  • auf schweizer Seite die beiden Basler Kantone sowie Teile der Kantone Aargau und Solothurn.

Karte

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