Öle Energie last
update 18.09.2003
Kraftstoff aus Pflanzenöl
Weitere Informationen zum Thema
Bestellmöglichkeit
der Biodiesel-Tankstellenliste
Auf Stillegungsflächen dürfen Ölsaaten angebaut werden,
wenn das Öl als Energieträger oder Rohstoff für die Herstellung von Schmierstoffen oder
für die Fettchemische Industrie verwendet wird. Begrenzt ist die Fläche, die in Europa
zum Anbau von Ölsaaten genutzt werden darf, durch das Blair House Abkommen mit den USA.
In der Ölmühle wird aus der Saat das Öl gewonnen, der
Rückstand geht als Preßkuchen bzw. Extraktionsschrot in die Futtermittelindustrie. In
Deutschland werden altrnative Motorenkraftstoffe fast ausschließlich aus Rapsöl
hergestellt.
Soll Rapsöl als Kraftstoff für Dieselmotoren
genutzt werden, gibt es zwei Möglichkeiten:
Fachleute empfehlen, Biokraftstoffe und -Öle möglichst
dunkel und kühl in Räumen mit geringem Luftaustausch und geringen Temperaturschwankungen
zu lagern. Auch unter diesen Bedingungen sollte der Kraftstoff nicht länger als 12 Monate
gelagert werden, da sonst die Einspritzpumpe des Motors Schaden nehmen könnte.
Ein Landwirt im Schwarzwald mußte diese Erfahrung machen und bezahlte 3000 DM für die
Reparatur der Einspritzpumpe seines Schleppers.
Überlagerte Pflanzenölkraftstoffe kann man nur noch in der Öl-Zentralheizung verbrennen
oder an der Abfallsammelstelle abgeben.
Weitere Informationen zum Thema:
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IFEU
erstellt neue Ökobilanz zu Biodiesel (Quelle: UFOP
10.09.2003) |
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Biodieselkapazitäten
bis 2002 - bestehende und geplante Anlagen
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Schematische
Darstellung der Ökobilanz zu Biodiesel von 2001(Quelle: UFOP)
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Festlegung
der endgültigen Standardisierung von Rapsöl als Kraftstoff vom 23.05.2000
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Hofeigene
Herstellung von Rapsöl als Treibstoff
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Kraftstoffspezifische
Kenndaten einiger Pflanzenöle im Vergleich zu Dieselkraftstoff
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Biodieselpreisindex
des Internationalen Wirtschaftsforums Regenerative Energien (IWR)
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Freigabeverzeichnis
für Motoren der Ölmühle Leer
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Arbeitsgemeinschaft
zum Qualitätsmanagement für Biodiesel
Auf Initiative der UFOP wurde eine Arbeitsgemeinschaft von Herstellern
und Vermarktern eingerichtet, die die Umsetzung eines Qualitätsmanagements
für Biodiesel festlegt. Es wurde mit den Beteiligten Einvernehmen über
die Kontrollen zur Einhaltung der Biodieselnorm
und deren Finanzierung in den Stufen Produktion, Handel und Tankstelle
erzielt. Gemeinsames Ziel dieser Arbeitsgemeinschaft, der sich alle Biodieselhersteller
angeschlossen haben, ist es, sicherzustellen, daß bis zur Endabgabestelle
an den Verbraucher die Qualitätsstandards entsprechend der Biodiesel-Norm
eingehalten werden. Die Biodieselwirtschaft entspricht damit einer Forderung
der Fahrzeughersteller. Sie erwartet, daß dieses durch die Erteilung weiterer
Freigaben für den Betrieb mit Biodiesel anerkannt wird.
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