Sojabohne gruene_Raute7C.gif (591 Byte) Glycine max (L) Merr.


Der internationale Markt für Sojabohnen von 1990 bis 1998


Steckbrief
Botanischer Name: Glycine max (L) Merr.
Vorkommen: natürliche Verbreitung: China, Ost-Asien, Amerika, Europa
Biologie: Familie: Leguminosen
Gattung: Glycine
Wurzel: tiefgehende Pfahlwurzel mit zahlreichen Nebenwurzeln (stickstoffsammelnde Wurzelbakterien).
Stengel: buschförmig verzweigt bis 50 cm bzw. rankend bis 2 m
Blütenstand: kleine Schmetterlingsblüte
Frucht: Hülse mit 1 bis 6 Samen
Samen: rund, oval oder eiförmig; hellgelb bis braun, grün, schwarz
Wachstum: Aussaat: Mitte April bis Anfang Mai (Impfung mit Knöllchenbakterien)
Ernte: Ende September bis Ende Oktober
Ertragsleistungen: 25 - 35 dt/ha
Standort: Klima: bevorzugt warme Klimate mit ausreichend Niederschlägen (notwendige Temperatursumme für gesamte Vegetationsperiode 1500 - 2000°C)
Boden: locker und gut durchlüftet, gute Wasserhaltefähigkeit, schwach sauer bis neutral
Inhaltsstoffe: Rohfett im Samen 17 - 21%
davon Linolsäure 48 - 52%
Ölsäure 23 - 32%
gesättigte Fettsäuren 8 - 12%
Rohprotein im Samen 33 - 40%
Nutzbare Pflanzenteile:
Samen: - hochwertiges Nahrungsmittel (v.a. Speiseöl)
- technische Öle für Lacke, Firnis, Seifen, Schmiermittel, Alkydharze, PVC-Stabilisatoren