Raps


Gruner_Ball.gif (257 Byte) Steckbrief Winterraps
Gruner_Ball.gif (257 Byte) Steckbrief Sommerraps

Gruner_Ball.gif (257 Byte) Anbau 1999

Ölsaatenbeihilfe (Kulturpflanzenregelung der EU und repräsentative Erträge Baden-Württemberg)

Marktinformationen

blauer_Ball.gif (968 Byte) Sortenempfehlung 1998/99 für den Winter-
rapsanbau in Baden-Württemberg (LAP)

blauer_Ball.gif (968 Byte) Rapsölverwertung: Informationen der UFOP

Lagerung der Rapsernte
Gruner_Ball.gif (257 Byte) Energiebilanzen von Raps bei unterschiedlichen Anbauintensitäten

Pflanzliche Öle und Fette

Raps

Winterraps

STECKBRIEF
Botanischer Name: Brassica napus L. spp. oleifera Metzg.
Vorkommen: natürliche Verbreitung: vorwiegend in maritimen Lagen West-, Mittel- und Osteuropas
Botanik: Familie: Kreuzblütler (Cruciferae), Gattung: Kohlgewächse (Brassica),
Wurzel: tiefgehende Pfahlwurzel mit Seitenwurzeln
Stengel: 120 bis über 200 cm hoch mit Nebentrieben
Blütenstand: lange, lockere Traube, die von unten nach oben abblüht
Frucht: 5 bis 10 cm lange Schote
Samen: kugelig braunschwarz bis schwarzbraun
Wachstum: Aussaat: zweite und dritte Augustdekade
Ernte: Juli/August des Folgejahres
Standort Klima: maritime Lagen; wegen der begrenzten Frosthärte ist Winterraps nur bedingt für kontinentales Klima geeignet.
Boden: tiefgründiger Boden mit guter Nährstoffversorgung
Ertragsleistungen: 15 bis 45 dt/ha (im Durchschnitt um 30 dt/ha)
Inhaltsstoffe Rohfett im Samen 40 - 45%, Rohprotein im Samen 20 - 25%,
In den sogenannten Doppelnullsorten (00-Raps) sind die unerwünschten Inhaltsstoffe Erucasäure und Glucosinolate auf züchterischem Wege entfernt worden.
Nutzbare Pflanzenteile:
Samen: biologisch abbaubare Öle und Schmierfette (z.B. Kettensägeöle, Weichenschmieröle, Hydrauliköle)

Treibstoff in Form von Rapsmethylester, naturbelassenem Rapsöl oder mit Zusätzen

chemische Industrie, z.B. Farben, Lacke, Weichmacher, Schaumbremser (erucasäurehaltige Rapsformen)

Speiseöl- und Margarineproduktion (ernährungsphysiologisch günstige Fettsäurezusammensetzung),

Tierernährung (wertvolles Futtermittel, ähnlich dem Sojaschrot)

wichtigste Ölpflanze mit dem größten Anbauumfang in der BRD

Sommerraps

STECKBRIEF
Botanischer Name: Brassica napus L. spp. oleifera Metzg..
Vorkommen: natürliche Verbreitung: Kanada, China, Indien, Europa
Botanik: Familie: Kreuzblütler (Cruciferae)
Gattung: Kohlgewächse (Brassica)
Wurzel: tiefgehende Pfahlwurzel mit Seitenwurzeln
Stengel: bleibt niedriger als Winterraps, ca. 100 cm hoch
Blütenstand: lange, lockere Traube, blüht von unten nach oben ab
Frucht: 5 bis 10 cm lange Schote
Samen: kugelig braunschwarz bis schwarzbraun
Wachstum: Aussaat: so früh wie möglich (März/April)
Ernte: August
Standort Klima: Sommerrapsanbau konzentriert sich vorwiegend in kontinental beeinflußten Klimazonen.
Boden: hinsichtlich der Bodenbeschaffenheit anspruchsloser als Winterraps, ausreichende Wasserversorgung erforderlich
Ertragsleistungen: 10 - 25 dt/ha
Inhaltsstoffe Rohfett im Samen 38 - 42%
Rohprotein im Samen 20 - 25%
Nutzbare Pflanzenteile:
Samen: biologisch abbaubare Öle und Schmierfette (z.B. Kettensägenöle, Weichenschmieröle, Hydrauliköle)

Treibstoff in Form von Rapsmethylester, naturbelassenem Rapsöl oder mit Zusätzen

chemische Industrie, z.B. Farben, Lacke, Weichmacher

Speiseöl- und Margarineproduktion (ernährungsphysiologisch günstige Fettsäurezusammensetzung)

Tierernährung (wertvolles Futtermittel, ähnelt dem Sojaschrot)

Grünfutternutzung

weltweit hat der Sommerraps hinsichtlich der Anbaufläche eine weitaus größere Bedeutung als der Winterraps