Leindotter Camelina sativa




Steckbrief
Anbauversuche IfUL:
Prüfung verschiedener Leindottersorten auf ihre Ertragsfähigkeit in sommertrockenen Anbaugebieten (englisch)
Prüfung verschiedener Saatzeiten und Unkrautbekämpfungsmaßnahmen bei Leindotter (englisch)




STECKBRIEF

 

NAME UND BOTANIK

LEINDOTTER

Camelina sativa (L.)

Kreuzblütler (Cruziferae),

einjährig

 

  BIOLOGIE

Vorkommen: natürliche Verbreitung: von Südosteuropa, Südostasien über Südwest - Zentraleuropa
Wuchshöhe: 30 - 120 cm hoch mit Nebentrieben
Blütezeit:  
Sonstiges:
Wurzel: dünn, spindelförmig
Blütenstand: lockere Traube mit kleinen gelben Blüten
Frucht: birnenförmige, spitze Schote mit 8 - 16 Samen
Samen: keilförmig bis langoval, hell-, gelbbraun bis rotbraun

ANBAU

Standortansprüche:

Klima: tendiert in den Ansprüchen zu kontinentalen Bereichen (trockentolerant)
Boden: Anspruchslosigkeit und Schnellwüchsigkeit erlauben Anbau auch auf weniger guten Böden (Sandböden)
hohe Trockenresistenz, wenig anfällig gegenüber Krankheiten und Schädlingen

Anbauhinweise:

 

Fruchtfolge:  
Saat / Pflanzung: Aussaat: so früh wie möglich (März/April)
Pflege:  
Düngung:  
Ernte, Aufbereitung, Erträge: Ernte: Mitte bis Ende Juli
20 - 30 dt/ha

NUTZUNG

Hauptinhaltsstoffe: Rohfett im Samen 33 - 42%
Rohprotein im Samen 25 - 30%

Samen:

als Speiseöl für menschliche Ernährung nicht geeignet (hoher Eicosen- und Linolensäuregehalt)
in Lack- und Farbenindustrie im Gemisch mit Leinöl einsetzbar
bisher industrieller Einsatz wenig erforscht
Extraktionsschrot als Futter nicht gestattet
Quelle:
IfuL