| KENAF
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KENAF Hibiscus cannabinus L. - - einjährige Faserpflanze |
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BIOLOGIE |
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| Vorkommen: | weltweit, Ursprung afro-asiatischer Raum | |||||||
| Wuchshöhe: | ||||||||
| Blütezeit: | ||||||||
| Sonstiges: | Malvengewächs, sehr hoher Wärmebedarf (mind. 16 °C), in Mitteleuropa darum nur einjährig. Der Name läßt sich aus der Blattform, die den Fingerblättern des Hanfs (Cannabis)ähnelt, ableiten. Er hat höhere Wärmeansprüche als Mais. Kenaf ist mit der Baumwolle verwandt und gehört zu den Malvengewächsen. | |||||||
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ANBAU |
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| Standortansprüche: | Kenaf erträgt keinen Früh- und Spätfrost. Geeignet sind die Maiszonen 1 und 2. Nicht empfehlenswert sind Lagen über 500 m ü. M. und Felder mit hohem Unkrautdruck. Am besten gedeiht Kenaf auf mittelschweren Böden. Er ist empfindlich auf Sommertrockenheit. | |||||||
| Anbauhinweise: | Mit Pflug in abgetrockenetem Boden, ca. 20 cm tief. Mit Egge auflaufende Unkräuter vor der Saat bekämpfen. Auf guten Bodenschluss achten und nach der Saat evtl. walzen. | |||||||
| Fruchtfolge: |
Anbaupause: 3 Jahre |
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| Saat / Pflanzung: |
Mitte Mai bis Anfang
Juni, minimale Bodentemperatur für Keimung ist 17 °C, schnelles Keimen,
langsame Jugendentwicklung, Streckenwachstum etwa August, im Herbst verliert
die Kultur die gesamte Blattmasse aufgrund der ersten Fröste und des starken
Befalls mit Grauschimmel (Botrytis cinerea), |
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| Pflege: |
Unkrautbekämpfung |
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| Düngung: |
Düngungsnorm in kg/ha: N=75-90, P2O5=60, K2O=120, Hofdünger ist sehr gut geeignet Nettonährstoffbedarf *) für IP in kg/ha: N=70, P2O5=50, K2O=80, Mg=0 |
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| Ernte, Aufbereitung, Erträge: |
bei Restfeuchte von 10-20 % möglich |
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NUTZUNG |
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| Hauptinhaltsstoffe: | ||||||||
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Nutzbare Pflanzenteile: |
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| Verwendung, Bedarf: | Kenaffasern werden zur Herstellung einer biologisch abbaubaren Mulchfolie für den Gartenbau sowie in der Papierindustrie eingesetzt. Ausdehnung des Anbaues ist absolut erwünscht, da die Nachfrage vorhanden ist. | |||||||
| Quelle: |
IfuL, Faltblatt der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Agrarökologie und Landbau (FAL) und der Landwirtschaftlichen Beratungszentrale, CH (LBL) | |||||||
| *) Nettonährstoffbedarf = Düngungsnorm minus anrechenbare Nährstoffe im Ernterückstand. Die Werte in dieser Zeile können in die Nährstoffbilanz LBL / SRVA (Schweiz) übernommen werden. |