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Optimierung der Stickstoffdüngung und Saatmenge im Hanfanbau Vito Mediavilla, Paolo Bassetti, Eidgenössische Forschungsanstalt für Agrarökologie und Landbau, Reckenholz (FAL), CH-8046 Zürich Mechtild Konermann, Institut für Umweltgerechte Landbewirtschaftung Müllheim (IfuL), D-79379 Müllheim Ingrid Schmid-Slembrouck, Eidgenössische Technische Hochschule (ETH), Institut für Pflanzenwissenschaften, Gruppe Ackerbau, Eschikon 33, CH-8315 Lindau Zusammenfassung Hanf (Cannabis sativa L.) wird in letzter Zeit in der Schweiz und mehreren Nachbarländern wieder angebaut und als Industriepflanze genutzt. Die Fasern werden zum Beispiel für Papier und Verbundwerkstoffe eingesetzt. Zusätzlich können Samen, Öl und Duftstoffe der Blüten mit Erfolg vermarktet werden. Hanf ist an unsere klimatischen Bedingungen gut angepasst und eignet sich für einen extensiven Anbau. Hanf ist aber anspruchsvoller im Anbau, als dies behauptet wird. Unsere Ergebnisse zeigen, welche Menge und welcher Zeitpunkt für die optimale Stickstoffdüngung angebracht sind und dass eine hohe Pflanzdichte mehrere Vorteile aufweist. Quelle AGRARFORSCHUNG 5 (5): 241-244. |