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Um Erkenntnisse über das Verhalten moderner Hanfsorten zu gewinnen, sowie um Angaben über den Einfluss von Stickstoffdüngung und Pflanzdichte auf die Erträge zu erhalten haben wir Feldversuche an mehreren Standorten angelegt (Tab.1). In diesem Artikel berichten wir über die Ergebnisse von Stickstoffdüngung (Tab. 2) und Saatmenge. Die Verfahren wurden in einem randomisierten Blockversuch geprüft, das heisst vierfach wiederholt und zufällig verteilt. Mittels Drillsaat (Reihenabstand zwischen 18 und 25 cm) wurden die THC-armen Hanfsorten Fédora 19 und Futura 77 (beide einhäusig, Herkunftsland Frankreich) gesät. Die Keimfähigkeit lag bei etwa 80%. Beide Sorten sind in der Europäischen Union und in der Schweiz zugelassen und für den Anbau als nachwachsender Rohstoff beitragsberechtigt. Fédora 19 eignet sich eher für die Körnergewinnung, Futura 77 eher für die Fasergewinnung. Es wurde keine Unkrautbekämpfung durchgeführt. |